
Der Verein für württembergische Kirchengeschichte verleiht den Johannes-Brenz-Preis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der württembergischen Kirchengeschichte 2011 an
Herrn Matthias Figel (Hausen ob Verena)
für seine Dissertation:
Der reformatorische Predigtgottesdienst. Eine liturgiegeschichtliche Untersuchung zu den Ursprüngen und Anfängen des evangelischen Gottesdienstes in Württemberg
(erscheint in: Quellen und Forschungen zur württembergischen Kirchengeschichte, Bd. 24, Epfendorf/ Neckar 2011)
Herr Prälat Ulrich Mack nimmt die Preisverleihung am
Freitag, 13. Mai um 17 Uhr im Landeskirchlichen Archiv in Stuttgart-Möhringen
vor.
Einen Beitrag zur Erforschung der württembergischen Kirchengeschichte zu leisten – das war das Ziel von Matthias Figel. Dass er hierfür besonders ausgezeichnet werden soll, freue ihn außerordentlich, betont der Preisträger. Für ihn persönlich bedeute es die Anerkennung für sieben Jahre wissenschaftliche Arbeit. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Frage nach den Wurzeln jenes Predigtgottesdienstes, der seit der ersten Kirchenordnung Herzog Ulrichs (1536) den Gottesdienst in Württemberg bis heute prägt.
Matthias Figel wurde 1966 in Stuttgart geboren und wuchs in Kemnat auf den Fildern auf. Das Studium der evangelischen Theologie absolvierte er in Tübingen und Jerusalem, wo er auch ein Jahr als Studienleiter am ökumenischen Studienjahr der Dormitioabtei wirkte. Seit 2003 ist Matthias Figel als Pfarrer in Hausen ob Verena tätig. Am 19. Januar 2010 wurde der Vater dreier Kinder an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen zum Dr. theol. promoviert.